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Fremdgehen - wer bemerkt den Betrug zuerst? |
Männer haben einen sechsten Sinn in Sachen Untreue Die meisten Frauen sind der Meinung, dass ihre Männer keine Intuition und auch kein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen hätten. US-Forscher haben aber jetzt herausgefunden, dass Männer einen Seitensprung ihrer Frau oder Freundin schneller und öfter wittern als andersherum die weiblichen Probanden die Untreue ihrer Partner. Das Team der Virginia Commonwealth Universität in Richmond befragte in seiner Studie 203 Pärchen über die Themengebiete Eifersucht, Seitensprung und Untreue. Dabei stellte sich heraus, dass drei Viertel der befragten Männer der Affäre ihrer Partnerin auf die Schliche kamen. Im Gegensatz dazu bemerkten nur 41 % der weiblichen Probandinnen die Untreue ihres Mannes. Erklärungsversuche Doch woran liegt das? Die Forscher erklärten ihre Testergebnisse mit der Tatsache, dass Männer meist sehr viel eifersüchtiger sind als Frauen. Sie dichten ihren Partnerinnen sogar Affären an, obwohl diese absolut treu sind. Das mag vielleicht daran liegen, dass Männer sich vielmehr vor der sexuellen Untreue ihrer Partnerin fürchten als vor der Gefahr, dass diese Gefühle für jemand anderen entwickeln könnte. Bei Frauen ist das genau umgekehrt. Sie können meist einen unbedeutenden, rein sexuellen Seitensprung eher verzeihen als eine gefühlsbetonte Romanze. Des Weiteren gehen die Forscher davon aus, dass die Herren der Schöpfung diesen sechsten Sinn in Sachen Untreue aus einem ganz bestimmten Grund von Mutter Natur bekommen haben: rein biologisch gesehen wäre es für einen Mann reine Energieverschwendung, wenn er sich um ein Kind kümmern würde, das eigentlich gar nicht von ihm ist. Man muss aber auch bedenken, dass Männer schon aufgrund ihres großen Misstrauens öfter die Chance haben, mit ihrem Verdacht Recht zu haben. Trotz all dieser wissenschaftlichen Fakten gilt: durch ausreichende Zuwendung, Liebe und Verständnis für den Partner lässt sich ein Seitensprung fast immer verhindern. Denn dieser rührt meist nicht von sexueller Unzufriedenheit sondern von einem Mangel an Wohlbefinden in der Partnerschaft.
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